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Flucht, Asyl und Migration News von Initiative gegen Abschiebehaft

Initiative gegen Abschiebehaft (18.06.2009 19:00)

Presse: Protest gegen Flüchtlingsknast

Rund 200 Menschen demonstrieren in Köpenick gegen das Abschiebegefängnis Grünau. Abgeordnete der Linkspartei kritisiert Politik der SPD.

Initiative gegen Abschiebehaft (18.06.2009 19:00)

Presse: Samba verhallt im Fluglärm

Rund 200 Menschen protestieren am Flughafen Schönefeld gegen eine Massenabschiebung nach Vietnam, können den Abflug aber nicht verhindern.

Initiative gegen Abschiebehaft (18.06.2009 15:00)

Presse: Hungern für die Freiheit

Sieben Insassen im Abschiebegefängnis Grünau verweigern seit Samstag jegliche Nahrungsaufnahme - und hoffen, so ihre Abschiebung verhindern zu können.

Mit Aktionen und Konzert vor dem Knast. Es treten auf: Les Refugiés (Oldenburg) und Vickson (Berlin).

Initiative gegen Abschiebehaft (01.06.2009 16:00)

Ankuendigungen: Gegen die Massenabschiebung von Vietnamesen

Für den 8. Juni 2009 um 17 Uhr ist vom Flughafen Berlin-Schönefeld eine Sammelabschiebung nach Hanoi mit einer bei Air Berlin gecharterten Maschine geplant. Mit der Maschine sollen ca. 100 vietnamesische Flüchtlinge - von 60 Bundespolizisten begleitet - aus Deutschland und aus Polen abgeschoben werden.

Mit Aktionen und Konzert vor dem Knast. Es treten auf: Les Refugiés (Oldenburg) und Vickson (Berlin).

Gerson Liebl hat seinen 18 Jahre währenden Kampf um die deutsche Staatsbürgerschaft verloren. Am Dienstag wurde er abgeschoben, dies droht nun ebenfalls seiner Familie.

Initiative gegen Abschiebehaft (13.02.2009 13:00)

Politisches: Blick zurück nach vorn

In Serbien und im Kosovo gibt es in allen ethnischen Gruppen zahlreiche Familien, die in den letzten Jahren aus Deutschland zurückkehren mussten. Unabhängig davon, ob die Familien abgeschoben wurden oder ob die Eltern freiwillig zurückgekehrt sind, war es für die Kinder meist keine Rückkehr in die Heimat, sondern ein unfreiwilliger Neuanfang in einem für sie fremden Land.

Initiative gegen Abschiebehaft (28.01.2009 15:00)

Ankuendigungen: Ausstellung zu Abschiebehaft im HAMBURG

Die Ausstellung "Auf gepackten Koffern - Leben in der Abschiebehaft" wird im Rahmen der bundesweiten Tagung zum Thema "Kirche - Seelsorge und Abschiebehaft" vom 27. Januar bis zum 6. Februar 2009 im Nordelbisches Zentrum für Kirche und Diakonie (Dorothee Sölle Haus, Königstraße 54, 22767 in Hamburg) gezeigt. In der Ausstellung erzählen acht Menschen verschiedener Nationalität, die eine Zeit lang im Abschiebeknast Köpenick inhaftiert waren, ihre persönliche Situation. Dazu gibt es acht Kapitel über die Probleme in der Abschiebehaft, etwa über die gesundheitliche Versorgung, die Trennung von der Familie oder die Ohnmacht gegenüber den Behörden. Die Ausstellung wurde konzipiert und realisiert vom Flüchtlingsrat Berlin in Zusammenarbeit mit der Cimade Paris, der Initiative gegen Abschiebehaft und Pro Asyl.

Initiative gegen Abschiebehaft (09.01.2009 14:00)

Presse: Gefangenenbefreiung im Abschiebungsgewahrsam vereitelt

Der Aufmerksamkeit eines Turmpostens ist es zu verdanken, dass in der vergangenen Nacht eine Gefangenenbefreiung im Abschiebungsgewahrsam in Grünau verhindert werden konnte.

Initiative gegen Abschiebehaft (19.12.2008 20:00)

Presse: Des Dramas nächster Akt

Gerson Liebl aus Togo kämpft seit achtzehn Jahren darum, Deutscher zu sein. Er ist bis zum Bundespräsidenten gegangen - jetzt sitzt er mit seiner Frau in Abschiebehaft. [Kommentar: hier kam es außerdem zu einer unzulässigen Inhaftierung eines Achtjährigen.]

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Ankuendigungen: Ausstellung zu Abschiebehaft im Rathaus Kreuzberg

Die Ausstellung "Auf gepackten Koffern - Leben in der Abschiebehaft", wird am 10. Dezember 2008 im Bezirksamt Kreuzberg (Yorkstr. 4-11, 1. Stock) eröffnet. In acht Interviews schildern dort Menschen verschiedener Nationalität, die eine Zeit lang im Abschiebeknast Köpenick inhaftiert waren, ihre persönliche Situation. Dazu gibt es acht Kapitel über die Probleme in der Abschiebehaft, etwa über die gesundheitliche Versorgung, die Trennung von der Familie oder die Ohnmacht gegenüber den Behörden. Die Ausstellung wurde konzipiert und realisiert vom Flüchtlingsrat Berlin in Zusammenarbeit mit der Cimade Paris, der Initiative gegen Abschiebehaft und Pro Asyl. Sie ist zu den regulären Bürozeiten des Bezirksamtes bis 2. Januar 2009 zu sehen.

Das Leben in einem Abschiebegefängnis ist die Hölle, erzählt die Armenierin Silvia Sarkisyan. "Sogar mit einem Hund geht man besser um." Der einzige Lichtblick sei das Zusammensein mit den anderen Frauen.

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Presse: Von der Abschiebung bedroht: Paulo hat noch eine Chance

Der 21-jährige Paulo aus Angola lebt seit fünf Jahren in Berlin. Hier beendet er im Sommer seine Ausbildung zum Hotelfachmann und engagiert sich in einer Tanzgruppe. Jetzt droht ihm die Abschiebung

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Presse: Regierung schiebt nach Syrien ab: 7.000 Flüchtlinge betroffen.

Ein Rücknahmeabkommen mit Syrien ermöglicht die Abschiebung tausender Flüchtlinge. Pro Asyl spricht von "Kollaboration mit Folterstaat".

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Presse: EU-Afrika-Treffen: Cash für Abschiebung

Die EU hat bei einem EU-Afrika-Treffen auf Ministerebene versucht, ihren afrikanischen Gesprächspartnern den bereits beschlossenen Migrationspakt schmackhaft zu machen.

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Presse: Spanien macht dicht

Das Vorgehen der Spanier und der europäischen Grenzagentur Frontex schreckt viele Flüchtlinge im Vorfeld ab. Spaniens Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba ist zufrieden. Spanien habe "das beste System" in Europa zur Abschiebung von Immigranten ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Politisches: NGO decken Freiheitsberaubung von Flüchtlinge

Am 30. August wurden im Rahmen des Aktionstages ohne Abschiebungen Anzeigen gegen die Bundespolizei wegen Freiheitsberaubung gestellt. Der Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren“ hat Beweise, dass Flüchtlinge regelmäßig am Flughafen rechtswidrig in Zellen gesperrt werden. Doch anstatt diesen Skandal zum Thema zu machen, schweigen professionelle und kirchliche FlüchtlingsunterstützerInnen in NRW den Fall tot. Sie decken damit das rechtswidrige Verhalten der Bundespolizei und setzen stattdessen den Verein massiv unter Druck, die Anzeige zurück zu nehmen.

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Presse: 25 Jahre Kirchenasyl: Zwischen Gott und Gesetz

Vor 25 Jahren gewährte die Heilig-Kreuz-Gemeinde das erste Kirchenasyl. Jetzt rüsten sich christliche Flüchtlingshelfer für die Zukunft - noch immer klopfen Menschen in höchster Not an Kirchentüren.

Initiative gegen Abschiebehaft (10.12.2008 14:00)

Politisches: Meist aktueller Weisungsordner - 27.10.08

Der Weisungsordner enthält die vorläufig und stetig aktualisierte Anwendungshinweise zur Vorgehensweise der Behörde bei der Erteilung oder Anordnung von Aufenthaltsgenehmigungen, Duldung, Ausweisung, Abschiebehaft und Abschiebung. Im Weisungsordner gibt es neben allgemeine Hinweise auch viele konkrete Vorschriften, wie die Ausländerbehörde zur Zeit bei Personen mit bestimmten Staatsangehörigkeiten vorgeht. Sehr interessant und informativ für RechtsanwältInnen, Betroffenen und UnterstützerInnen.

Gleiche Rechte für Alle bestehen in Deutschland leider nur auf dem Papier. Die UNO-Kinderrechte gelten nicht für Flüchtlinge und über 100.000 geduldete Flüchtlinge müssen nicht nur jahrelang in Angst vor der Abschiebung leben, sie dürfen nicht einmal ihr Bundesland verlassen so will es die Residenzpflicht. Deshalb fordern wir die diesjährige Innenministerkonferenz in Potsdam (20./21. November) sowie die Politiker_innen der Bundesrepublik am 49. Jahrestag der Unterzeichnung der Kinderrechte in den Vereinten Nationen auf.

Am 2. August 2008 war es für Afrohesse dann so weit. (...) Wegen des illegalen Aufenthalts wurde er zu einer Haftstrafe von 6 Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Danach musste er mehrere Wochen in Berlin-Grünau in Abschiebehaft verbringen. Ein Abschiebetermin stand schon fest. Doch am 16. Oktober wurde er freigelassen, nachdem sich das bündnisgrüne Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus, Benedikt Lux, an den zuständigen Petitionsausschuss des hessischen Landtags gewandt hatte.

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Presse: Rapper Afro Hesse von Abschiebung bedroht

Für Fans von Hiphop ist der Name Afro Hesse schon seit Jahren ein Begriff. Jetzt dürfte er auch AntirassistInnen bekannt werden. Wie ein aus KünstlerInnen und persönlichen Bekannten bestehender Solidaritätskreis für Afro Hesse kürzlich mitteilte, sitzt der Hiphopper schon seit dem 2. August in Berlin im Gefängnis. Wegen illegalen Aufenthalts in Deutschland droht ihm die Abschiebung.

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Ankuendigungen: Auf gepackten Koffern - Leben in der Abschiebehaft

Die Ausstellung ist vom 26.09. - 24.10. in der Samariterkirche am Samariterplatz in Berlin-Friedrichshain zu sehen. Am 01. Oktober (20 Uhr) wird es dort eine Podiumsdiskussion zum Thema der Ausstellung mit Jens-Uwe Thomas, Flüchtlingsrat Berlin; Rechtsanwältin Canan Bayram; Pfr. Fricke, Seelsorger in der Abschiebehaft Berlin-Grünau und einem Vertreter der Initiative gegen Abschiebehaft geben.

Wir erklären uns solidarisch mit allen, die für ein Bleiberecht kämpfen, die sich wehren gegen die Zumutungen der rassistischen Sondergesetze für Flüchtlinge und Migrant_innen, die Abschiebungen verhindern, die sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit nehmen. Für Musik und Performance und Essen und Getränke ist gesorgt. Wir werden Pavillon-Zelte aufstellen und haben Strohballen organisiert. Bringt Isomatten u.ä. mit!

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Politisches: Das Heim im Wald

Familie S. ist losgezogen, als der Krieg in ihre Heimat kam. Sie sagen, sie seien auf Pferden geritten. In Autos mitgenommen worden. Und natürlich seien sie gelaufen, Schritt für Schritt, Kilometer für Kilometer, von Kunduz, Afghanistan, in den Wald hinter Perleberg.

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Presse: Suizidversuch im Abschiebungsgewahrsam

Ein im Abschiebungsgewahrsam befindlicher 29-Jähriger hat gestern Abend versucht, sich das Leben zu nehmen. Mitinsassen machten gegen 20 Uhr 35 das Etagenpersonal auf den Mann aufmerksam. Ersten Ermittlungen zufolge hatte er Tabletten zu sich genommen.

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Presse: Andrang am Abschiebeflughafen

800 Teilnehmer des Antirassismus-Camps protestieren am Hamburger Flughafen gegen menschenunwürdige, aber preisgünstige Sammelabschiebungen. Die Hansestadt ist mittlerweile ein europäisches Drehkreuz für Zwangsrückflüge.

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Presse: UN rügt Asylpolitik

Deutschland hat in den vergangenen Jahren nach Ansicht des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) zu Unrecht tausenden anerkannten Flüchtlingen ihren Asylstatus wieder entzogen. Die Widerrufspraxis verstoße gegen die Genfer Flüchtlingskonvention und das Europarecht. Zu diesem Urteil kommt ein Gutachten des UNHCR für den Europäischen Gerichtshof.

Initiative gegen Abschiebehaft (22.10.2008 17:00)

Presse: Protokoll einer Abschiebung

Du stehst im Zubringerbus auf dem Rollfeld vor der Linienflugmaschine, mit der in wenigen Minuten deine Reise nach Marokko beginnen wird. Ein Sixpack und ein ziviler Bulli des BGS stehen auch da und erwecken dein Misstrauen. Gleich darauf steigen Polizisten aus, öffnen die hintere Tür des Bullis und führen zwei Personen in das Flugzeug. Die Situation wird klar: eine Abschiebung. Und was machst du jetzt?