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ContrAtom (11.03.2010 23:33)

Brüssel will Export von Atommüll stoppen

Weil Endlager teuer sind, suchen Atomländer Abnehmer in Osteuropa und Russland. Die EU-Kommission fürchtet einen internationalen Handel mit Atommüll und will dieser Entwicklung einen Riegel vorschieben.

Noch im Wahlkampf hatte Sigmar Gabriel gesagt, Gorleben sei ´tot´ - so will er das jetzt nicht mehr sehen. Gabriel kritisierte auch die ´Wissenschaftsgläubigkeit´ der Politik.

ContrAtom (11.03.2010 23:31)

Der Gute und die Bösen

Asse-Untersuchungsausschuß im niedersächsischen Landtag: SPD-Chef Sigmar Gabriel greift Atomindustrie und CDU scharf an

Die Polizei in Bremen hat am Montag einen Laster mit Uranhexafluorid aus dem Verkehr gezogen, der auf dem Weg in die Urananreicherungsanlage nach Gronau war. Einen entsprechenden Bericht des ´Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz´ hat die Polizei am Donnerstag bestätigt.

Informationen zur geplanten Umlagerung von Atommüllfässern aus dem Schacht Asse II in den Schacht Konrad erhält der Rat der Stadt Salzgitter am Montag, 15. März, ab 16 Uhr im Rathaus aus erster Hand.

Die Behörden haben sich angeblich Ende 2009 auf einen Fahrplan für die Genehmigung der Castor-Transporte von hoch radioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus geeinigt.

Die SPD versteht sich als wichtiger Bündnispartner der Anti-AKW-Bewegung. Deswegen werden wir uns am Samstag, dem 24. April 2010, in die Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel einreihen, mit der gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung demonstriert werden soll.

ContrAtom (11.03.2010 14:57)

Gabriel: Atomkurs von Schwarz-Gelb riskant

SPD-Chef Sigmar Gabriel hält den Kurs der schwarz-gelben Bundesregierung bei der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll für riskant. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) setze die Fehler früherer CDU-Politiker fort, neben Gorleben keine alternative Standortsuche zu betreiben, sagte Gabriel am Donnerstag in Hannover am Rande des Untersuchungsausschusses zum maroden Atommülllager Asse.

ContrAtom (11.03.2010 14:56)

Frankreich: Greenpeace stoppt Atomtransport

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in Frankreich erneut stundenlang einen Atomtransport in Richtung Russland aufgehalten. Auf einem Bahngelände südöstlich von Paris ketteten sich in der Nacht zum Donnerstag mehrere Aktivisten unter den Waggons fest. Sicherheitskräften gelang es erst am frühen Morgen, die Gleise zu räumen. Zwölf Greenpeace-Mitglieder wurden festgenommen.

Der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss in Hannover einen schnelle Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem Atommülllager verlangt. Nur ein Rückholen könne die Langzeitsicherheit der Asse gewährleisten, sagte er am Donnerstag vor dem Landtagsausschuss.

Ulrich Gräber, Geschäftsführer des Nuklearkonzerns Areva, ist hochzufrieden. Das Gespräch beim brasilianischen Industrieminister Miguel Jorge hätte aus seiner Sicht nicht besser laufen können. Außenminister Guido Westerwelle habe das alte Abkommen zum Bau von acht Atomkraftwerken in Brasilien «voll bestätigt», sagt Gräber.

Im Untersuchungsausschuss zum Atommülllager Asse hat Sigmar Gabriel schwere Vorwürfe gegen die Atomindustrie erhoben. Der SPD-Chef sprach von einer ´skandalösen Billig-Entsorgung´ strahlenden Mülls. Zudem warnte er vor einem Scheitern bei der Suche nach einem Endlager.

ContrAtom (11.03.2010 06:24)

Beznau: Radiologischer Altlast auf der Spur

Soll die radiologische Altlast aus den Anfängen des Atomkraftwerks Beznau entfernt oder abgedeckt werden? Beim Kernkraftwerk Beznau haben Probebohrungen von Schwimmplattform aus begonnen.

ContrAtom (11.03.2010 06:22)

Weserbergland: Resolution spaltet Kreistag

Die Kernenergie im Allgemeinen und ein Antrag auf eine Resolution des Vertreters der Linken, Frank Pook, zu Mox-Transporten in den Landkreis und der Atompolitik der Bundesregierung im Besonderen hat den Kreistag Hameln-Pyrmont gespalten.

ContrAtom (11.03.2010 06:25)

Werben für Atomreaktoren

Frankreichs Staatschef proklamiert bei einer Pariser Konferenz das Recht auf Kernkraft.

ContrAtom (11.03.2010 06:25)

Ex-Umweltminister Gabriel im Asse-Ausschuss

Der frühere Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird heute als Zeuge im Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags zum maroden Atommülllager Asse befragt.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat weitere Vorkehrungen für mögliche Notfälle im Atommülllager Asse getroffen.

Die Kette der Skandale bi um die Arbeiten im ´Erkundungsbergwerk” Gorleben reißt nicht ab. In der Sitzung des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtages am 08.03.2010 sind empörende Neuigkeiten bekannt geworden. Der Ausbau, der seit der Genehmigung vom 9. September 1983 in den Salzstock vorangetrieben wurden, finden in nicht beantragten und genehmigten Bereichen statt.

ContrAtom (10.03.2010 14:36)

Atommüll: Jülich-Transporte wohl 2011

Der erste Transport mit gefährlichem Atommüll von Jülich nach Ahaus könnte «theoretisch» am 1. März 2011 starten. Nach Informationen des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen ist geplant, «1,25 Behälter pro Woche» ins Zwischenlager zu bringen.

Bei der Erkundung des Gorlebener Salzstocks als mögliches Endlager für Atommüll hat es nach Ansicht von Umweltschützern Rechtsbrüche gegeben. Der Ausbau des Endlagerbergwerks sei auch in nicht beantragten und nicht genehmigten Bereichen des Salzstocks erfolgt, sagte die Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek, am Mittwoch.

Der Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtags setzt seine Arbeit am Donnerstag (10.30 Uhr) mit der Befragung von SPD-Chef Sigmar Gabriel fort. In seiner Zeit als Bundesumweltminister trug Gabriel ab Anfang 2009 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Kabinett die politische Verantwortung für das marode Atommülllager bei Wolfenbüttel.

Die Türkei will Kernbrennstoff für ihr erstes Atomkraftwerk, das in Akkuyu bei Mersin am Mittelmeer gebaut werden soll, bei Russland erwerben. Das teilte der türkische Energieminister Taner Yildiz am Mittwoch mit.

ContrAtom (10.03.2010 19:49)

Aufregung um Atomtransport nach Ahaus

Die geplanten Castor-Transporte vom stillgelegten Forschungsreaktor Jülich ins Brennelemente-Zwischenlager Ahaus wird zum Wahlkampfthema: Das Aktionsbündnis ´Münsterland gegen Atomanlagen´ rechnet damit, dass die Genehmigung für den Transport der stark strahlenden Brennelemente kurz nach der Landtagswahl erteilt wird.

Zur heutigen Regierungserklärung von Ministerpräsident Stefan Mappus demonstrierte der baden-württembergische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem Landtag unter dem Motto: ´Atomkraftwerke abschalten statt EnBW-Händchen halten´ gegen das Festhalten an der Risikotechnologie Atomkraft.

Ein Comeback der Atomkraft findet weltweit nicht statt, so der Umwelt-Experte Lutz Mez von der FU Berlin. Dass Atommeiler keine Treinhausgase ausstoßen, sei eine ´Halbwahrheit´. Das Modewort ´Brückentechnologie´ führe in die Irre.

ContrAtom (10.03.2010 14:39)

Biblis: Ventiltests in Block A

Im derzeit abgeschalteten Block A werden revisionsabhängig Inspektions- und Wartungsarbeiten sowie Prüfungen durchgeführt. Im Rahmen der planmäßigen Maßnahmen sind in den nächsten Tagen auch Ventiltests vorgesehen.

Anfang der Woche haben Beamte der Gefahrgutüberwachung einen Atomtransport aus dem Hamburger Hafen in Bremen auf der Autobahn A1 in Richtung Osnabrück angehalten. Tragende Teile des offenen Transportcontainers waren den Angaben zufolge völlig durchgerostet.

Der Kraftwerksbauer GE Hitachi nimmt den europäischen Markt ins Visier.

ContrAtom (10.03.2010 19:55)

Exzellente NRW-Atomkraft?

Rot-Grün kämpft jetzt sogar gegen die von ihr selbst praktizierte 10jährige Regierungspolitik - wenn sie von Schwarz-Gelb fortgesetzt wird!

Wieder einmal war Landolf Scherzer unterwegs, wenn auch nicht zu Fuß und so heiteren Gemüts wie an der früheren innerdeutschen Grenze. Aber genauso wach, beharrlich und auf Leute versessen, machte er sich auf den Weg nach Tschernobyl, um mit eigenen Augen zu sehen, was der Gau nach zwanzig Jahren hinterlassen hat, ob nicht endlich Gras über alles gewachsen war.

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