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Das Atomkraftwerk Krümmel wird seit Freitagabend hochgefahren und soll am Wochenende seine Höchstleistung (1346 Megawatt) erreichen. ´Die Ursachen für die Störungen sind geklärt und wurden behoben´, sagte Vattenfall-Sprecherin Barbara Meyer-Bukow dem Abendblatt.

ContrAtom (03.07.2009 23:10)

Krümmel bleibt »Pannenreaktor«

Umweltschützer fordern nach neuestem Störfall endgültige Abschaltung

In der Geschichte gab es bisher nur zwei Menschen, die in verschiedenen Sparten mit dem Nobelpreis geehrt wurden: Linus Pauling aus den USA und die in Polen geborene Französin Marie Curie.

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sucht die offene Konfrontation mit dem Bundesumweltministerium. Entgegen einer Bitte von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Sander keine Vertreter zu einem für heute, Freitag, 14 Uhr, verabredeten Krisengespräch in Bonn geschickt, noch hat er sich selber auf den Weg gemacht.

Die Mahnwache vor dem erneut durch Störfälle in die Schlagzeilen geratenen Atomkraftwerk Krümmel dauert an. ROBIN WOOD hatte gemeinsam mit Contratom und anderen Initiativen zu dieser Aktion aufgerufen, nach dem der Pannenreaktor nach einer zwei Jahre andauernden Reparatur wieder ans Netz gegangen war.

Lars Josefsson, Chef des Energiekonzerns Vattenfall, verfolgt eine raffinierte Taktik, um Atomkraft in Deutschland nach den Wahlen salonfähig zu machen. Wie er die Anti-Atom-Stimmung zwischen Rhein und Oder knacken will.

Rund 100 Atomkraftgegner haben am Freitag vor dem Kraftwerk Krümmel in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) protestiert. Sie forderten ein Ende der Nutzung des Atommeilers. Auf Transparenten hieß es ´Krümmel stilllegen´, ´Mal richtig abschalten´ oder ´Atomkraft, nein danke´.

Im AKW Emsland ist es zu einem neuen meldepflichtigen ´Ereignis´ gekommen, ein Leck war an einem Druckmeßgerät des ´kühlmittelführenden Volumenregelsystems´ aufgetreten.

Das derzeit nur mit halber Leistung laufende Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht soll noch im Laufe des Wochenendes wieder seine volle Kapazität von 1346 Megawatt erreichen. Nach Angaben von Betreiber Vattenfall Europe sollte der am Mittwoch ausgefallene Eigenbedarftransformator noch im Laufe des Freitagabends wieder in Betrieb genommen werden. Danach wird die Anlage hochgefahren.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat Niedersachsen wegen fehlender Sicherheitsnachweise für die dortigen Atomkraftwerke gemaßregelt. Das niedersächsische Umweltministerium sei einer Ladung zum «bundesaufsichtlichen Gespräch» am Freitag nicht gefolgt, kritisierte der SPD-Politiker.

Rund 100 Atomkraftgegner haben am Freitag vor dem Kraftwerk Krümmel in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) protestiert. Sie forderten ein Ende der Nutzung des Atommeilers. Auf Transparenten hieß es ´Krümmel stilllegen´, ´Mal richtig abschalten´ oder ´Atomkraft, nein danke´.

ContrAtom (03.07.2009 17:20)

AKW Brunsbüttel bekommt einen neuen Leiter

Das seit rund zwei Jahren stillstehende Atomkraftwerk Brunsbüttel bekommt einen neuen Leiter. Zum 1. August wird Knut Frisch Kraftwerksleiter, wie Betreiber Vattenfall Europe am Freitag mitteilte.

Das derzeit nur mit halber Leistung laufende Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht soll zu Beginn der kommenden Woche wieder seine volle Kapazität von 1346 Megawatt erreichen. «Ob es sich dabei um Montag oder Dienstag handelt, ist offen», sagte eine Sprecherin des Betreibers Vattenfall Europe am Freitag in Hamburg.

Der jüngste Störfall im AKW Krümmel geht auf alte Probleme zurück. Wie die schleswig-holsteinische Atomaufsicht mitteilt, hat es in Verbindung mit dem Ausfall eines Transformators ´Probleme bei der Steuerung der Speisewasserpumpen´ gegeben. Ähnlich war es schon 2007.

ContrAtom (03.07.2009 15:50)

Gorleben: Brisante Akten unter Verschluss

Die niedersächsische Staatskanzlei weigert sich, offenbar brisante Akten zum umstrittene Atomendlager-Projekt Gorleben zu veröffentlichen. Die Unterlagen könnten Auskunft darüber geben, wie im Jahr 1977 der Standort für das damals geplante ´nukleare Entsorgungszentrum´ ausgesucht wurde - rein nach fachlichen Kriterien oder ´politisch´.

Mit einer Steinmauer und zwei Tripods blockieren Atomkraftgegner seit einer halben Stunde ein Zufahrtstor zum AKW Krümmel.

Die Regierung der kanadischen Provinz Ontario hat das Programm zum Bau zweier Ersatz-Kernkraftwerksblöcke am Standort Darlington sistiert.

ContrAtom (03.07.2009 09:24)

AKW Isar 1: Brandmelde-Fehlalarm

Im Atomkraftwerk Isar-I hat es gestern einen Fehlalarm der Brandmeldeanlage gegeben. Das berichtet der Betreiber E.ON Kernkraft.

ContrAtom (03.07.2009 09:18)

Gundremmingen: Atommüll nur 60 km entfernt

In rund 60 Kilometern Luftlinie zu Weißenburg lagern 17 Behälter, von denen jeder so viel Radioaktivität enthält, wie bei der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl freigesetzt wurde. Es geht um das Atommüllzwischenlager Gundremmingen im Landkreis Günzburg.

ContrAtom (03.07.2009 09:13)

Zweifel an der sauberen Energie

Die Kühlwassersysteme von Atomkraftwerken stehen einmal mehr in der Kritik. Dabei sind die Probleme schon lange bekannt. Für die Atomindustrie stellt sich erneut die Frage nach der Sicherheit in den Reaktoren.

Seit Donnerstag gilt Atomrecht im Pannenbergwerk Asse. Und im AKW Krümmel gab es einen neuen Störfall.

Der Atomkraftwerksblock Neckarwestheim I sollte längst abgeschaltet sein, doch unter der großen Koalition ging kein einziges Kernkraftwerk vom Netz. Daher ruft ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und Parteien zu einer Kundgebung gegen Atomkraft am Samstag, 4. Juli 2009, in Neckarwestheim auf.

AKW-Gegner verkaufte Grundstück an Kraftwerksbetreiber. Exil-Tscheche gab wegen mangelnder Unterstützung aus Österreich auf.

Eigentlich sollten heute beim Deutschen Atomforum die Sektkorken knallen und die Gläser klirren. Denn die Lobbyorganisation der Atomkonzerne wird 50. Am Abend wird Frau Merkel zur Feierlichkeit erwartet und den Lobbyisten wahrscheinlich das versprechen, wofür sie seit Jahren streiten: den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

ContrAtom (03.07.2009 06:03)

Filz im Reaktorkern

Gefährden verstopfte Kühlwasser-Siebe die Sicherheit von Atomkraftwerken?

Es ist eine Preisfrage: Wenn der Strom richtig teuer wird, lässt die Lust auf den Atomausstieg nach - auch wenn das Unbehagen über eine Technik anhält, deren Restrisiken im Fall des Falles unbeherrschbar wären und deren strahlende Hinterlassenschaften die Menschen noch in zehntausenden von Jahren bedrohen werden.

ContrAtom (03.07.2009 06:00)

Das Protokoll des Krümmel-Störfalls

Mitarbeiter hatte ein Trafoventil falsch eingestellt. Für den Betreiber Vattenfall ist das ´alles andere als brisant´.

ContrAtom (03.07.2009 05:11)

Welt-Atombehörde: Amano wird neuer Chef

Der japanische Spitzendiplomat erreicht bei der Wahl zum IAEA-Generaldirektor nur knapp die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Am kommenden Samstag findet in Kirchheim am Neckar in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Neckarwestheim eine von einem breiten Bündnis getragene Demonstration gegen Atomkraft statt. Der studentische Dachverband unterstützt die Forderungen des Bündnisses und ruft alle Menschen zur Teilnahme an den Protesten auf.

Am 1. Juli 2009 fand in der Regierung von Unterfranken eine Stabsrahmenübung für die Umgebung kerntechnischer Anlagen im Rahmen des nuklearen Katastrophenschutzes statt. Übungsziel war die Erprobung und Überprüfung der für das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld erarbeiteten Alarm- und Einsatzpläne.

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